„Death Actually“

 

Winter 2011 / 2012

 

 

Death Actually - by Thomas Michalski„Der Tod ist so alltäglich wie das Leben.“

Henry David Thoreau

 

Der Tod ist – neben der Liebe – eines der großen Menschheitsthemen und eines der meistbeschriebenen in Literatur und Kunst. Als eine der wenigen Sicherheiten des Lebens war und ist der Tod in all seinen Erscheinungen zu jeder Zeit eine stetige Quelle der Inspiration für Schriftsteller.

 

„Es ist nicht so, dass ich Angst vor dem Tod hätte. Ich wäre nur gern anderswo, wenn es soweit ist.“

Woody Allen, Death

 

Eins ist uns allen sicher: der Tod. Der Tod? Genau genommen zeigen uns die Figuren in Death Actually die zahlreichen Gesichter des Todes und wie wir ihnen begegnen: Den Schrecken und die Traurigkeit aber auch die Freude am Leben! So ernst das Thema an sich also auch ist, vergessen Sie bitte nicht zu lächeln, denn:

 

Jene, die gut leben, sterben gut.

Sprichwort

 

Die Idee:
In den Werken von Ovid oder auch William Shakespeare, Emily Dickinson, Edgar Allan Poe und Mark Twain – um nur einige zu nennen – taucht das Tod als Thema immer wieder auf. Auf der Suche nach Inspirationen haben wir die zahlreichen Szenen von Death Actually an den Welten ausgerichtet, die jene Autoren in ihren Texten erschaffen. Hierin betritt Actor’s Nausea Neuland, nicht nur in Bezug auf die Thematik, sondern auch in der Herangehensweise: wir stellten uns der Herausforderung, unterschiedlichste literarische Texte in gemeinsamer Arbeit für die Theaterbühne zu adaptieren und daraus ein eigenständiges, für sich selbst sprechendes Stück zu formen.

Die Texte:
Emily Dickinsons „I felt a funeral in my brain“, „I heard a fly buzz when I died“, „Because I could not stop for death“
Virginia Woolfs Abschiedsbrief
William Shakespeares „Romeo und Julia“ und „Macbeth“
Edgar Allan Poes „The Premature Burial““ und „The Tell-tale Heart“
Mark Twains „Post-Mortem Poetry“
Witi Ihimaeras „Dinner with the Cannibal“
Ovids „Philemon and Baucis“ aus den Metamorphosen (in einer Adaption von Mary Zimmerman)

Wir möchten Mary Zimmerman und Witi Ihimaera für die gro�zügige Erlaubnis danken, ihre Texte im Rahmen von Death Actually aufzuführen.

 

Regie

Antje Schumacher und Anna Ravenstein (Regieassistenz)

 

Cast (in Reihenfolge der Auftritte)

Bert – Stephan „Bix“ Breidenbach

Louise – Christiane Heetkamp

Tod – Dennis Kloss, Anna Ravenstein

 

Patient – Johanna Jäschke

Pflegerin – Katharina Hirsch

Geister – Elisabeth Kuth, Anne Ruh, Karline Schillberg

 

Virginia Woolf – Julia Vaeßen

Ihr Ehemann – Richard Jung

Charon – Sascha Bogdanovic

 

Romeo – Lukas Hensel

Julia – Lea Nellessen

 

Mörder – Richard Jung

 

Victorine Lafourcade – Katharina Hirsch

Julien Bossuet – René Glebke

Monsieur Renelle – Matthias Scherf

 

Kannibale – Thomas Erlinghagen

Maori – Julia Glock

 

Lady Macbeth – Néomi Havinga

 

Bettler – Johanna Jäschke, Matthias Scherf

Baucis – Julia Fink

Philemon – René Glebke

 

Paul – Thomas Erlinghagen

Carol – Katharina Hirsch

 

Pausenunterhaltung

Richard Jung, Néomi Havinga, Matthias Scherf, Stephan „Bix“ Breidenbach, Julia Fink, Christiane Heetkamp

 

Konzept

Christina Anders, Anna Ravenstein, Constanze Rogosz, Andrea Schmitz, Antje Schumacher, Julia Vaeßen

 

Licht und Ton

Matthias Schaffrath

 

Livemusik

Marcus Kunter, Julia Fink, Christiane Heetkamp, Dennis Kloss

 

Aufgenommene Musik

The Silent Anon, Marcus Kunter, Aron Binienda, Christiane Heetkamp, Andrea Schmitz

 

Teaser-Konzept und Umsetzung

Julia Vaeßen, Thomas Erlinghagen, Jonas Freiwald, Katharina Hirsch

 

Kostüme

Julia Vaeßen

 

Bühne

Matthias Scherf

 

Requisiten

Dennis Kloss, Lea Nellessen

 

Poster und Programmheft

Thomas Michalski (Layout); Julia Glock, Andrea Schmitz, Ben Sonntag (Text)

 

Produktions-Management

Julia Fink, Jonas Freiwald, René Glebke, Julia Glock, Néomi Havinga, Kai Koerffer, Anna Ravenstein, Constanze Rogosz, Antje Schumacher

 

Herzlichen Dank an

Aachener Nachrichten: Petra Jaspers; Aachener Zeitung: Laura Hentz, Hans-Peter Leisten, Andreas Steindl; AC Uni Copy; Christina Anders; Kirsten Anders; Asta, 90 Sekunden: Sara Kleineheer; Sarah Bingham; Center TV: Ulrike Wimmer; Copy 2000; Emily Cox; Tobias Großkreutz; Hochschulradio: Judith Salomon; Hörsaaltechnik der RWTH Aachen: Roland Valter, Thomas Müller; Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik der RWTH Aachen: Prof. Ludwig Deringer, Jürgen Osthoff und das Bibliotheksteam, Ulrike Stalinski, Prof. Peter Wenzel; Christiane Kessel; Klenkes Stadtmagazin Aachen; Christine Knorr; Lena Kroner; Kulturbetrieb der Stadt Aachen; Ludwig Forum für Internationale Kunst, insbesondere Werner Wosch und Michael Weinmann; Julian Meichsner; Lars Raasch; Restaurant Parapluie: Wolfgang Rommel; Tanja S. Romich; Lea Scheer; Schumm Veranstaltungstechnik: Oliver Schumm; WDR: Kai Oidtmann; WEG Merowinger Residenz, Aachener Hausmeister Zentrale: Rolf Everding; Gérard Wüller und alle, die uns tagtäglich mit Herz und Hand unterstützen

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